Symulator golfowy z ekranem impaktowym SIM|GOLF

Golfsimulator-Leinwand befestigen: die Befestigungssysteme von SIM|GOLF im Überblick

Eine Golfsimulator-Leinwand ist nicht starr. Sie muss arbeiten: den Einschlag aufnehmen, nachgeben und die Energie so abgeben, dass der Ball in der Leinwand „stirbt“ und direkt vor dem Spieler zu Boden fällt. Deshalb ist die Art der Aufhängung genauso wichtig wie das Material. Eine schlecht befestigte Leinwand verschleißt schneller, schickt Bälle zum Spieler zurück und wirft Falten, die im Projektorbild sichtbar sind.

Golfer spielt am Golfsimulator mit SIM|GOLF Impact Screen
Richtig gespannte Leinwand: ebenes Bild, der Ball stirbt in der Leinwand.

Die wichtigste Regel: Seiten und Unterkante der Leinwand werden nie starr am Gestell befestigt, vor allem nicht im mittleren Bereich. Starr fixiert werden dürfen nur die Ecken. Das Klettband an der Kante dient zum Anbringen der Seitenvorhänge und der Blende über der Leinwand, nicht zum Befestigen der Leinwand am Rahmen.

Was alle SIM|GOLF Leinwände gemeinsam haben

  • 5 cm breite Ränder oben und seitlich mit schwarzer Einfassung, optional mit aufgenähtem Klettband (schwarz oder, bei weißer Einfassung, weiß).
  • Ösen 10–15 mm.
  • Auf Wunsch ein oberer Streifen aus schwarzem, mattem und strapazierfähigem Stoff, wenn die Leinwand bis zur Decke reichen soll.
Ecke einer SIM|GOLF Impact-Leinwand: 5 cm schwarzer Rand, Ösen und aufgenähtes Klettband
5 cm schwarzer Rand mit Ösen und aufgenähtem Klettband.

Im Folgenden unsere Befestigungssysteme, vom einfachsten bis zum fortschrittlichsten.

1. System STANDARD: Ösen rundum

Die Leinwand hat Ösen am gesamten Umfang. Oben wird sie mit Gummiseil am Rahmenprofil oder an Haken befestigt, seitlich mit locker gespannten Ball-Bungees, unten über die Ösen. So sieht unsere Standard-Leinwand aus, und so spielen die meisten Golfer zu Hause.

SIM|GOLF Impact-Leinwand mit Ösen am gesamten Umfang
Ösen rundum: die Basis des Systems STANDARD.

Vorteile

  • Die einfachste und günstigste Lösung.
  • Passt an jedes Gestell, jede Wand und jede Decke.
  • Leicht selbst zu montieren, und die Leinwand lässt sich problemlos abnehmen und umsetzen.

Nachteile

  • Die Unterkante kann unruhig sein: Sie springt nach dem Einschlag hoch und wirft Wellen.
  • Bälle können unter die Leinwand rollen.
  • Das Ergebnis hängt von der Sorgfalt bei der Montage ab; wer hastig einhängt, spannt die Leinwand schnell zu stark.
Ball-Bungees zur seitlichen Befestigung einer Golf-Impact-Leinwand
Ball-Bungees: Seiten nur locker einhängen, gerade so, dass die Leinwand nicht herunterfällt.

2. STANDARD + Tunnelsaum unten

Wie oben, aber die Unterkante endet in einem 5–8 cm hohen Tunnelsaum. In den Tunnel schieben wir eine Beschwerungskette (ein 10-mm-Stab in Schrumpfschlauch, in 1-m-Stücken, die sich für den Transport zusammenklappen lassen), ein Gummiseil, ein Stahlseil oder eine Schnur.

Unterer Tunnelsaum einer SIM|GOLF Impact-Leinwand mit eingezogener Schnur
Unterer Tunnelsaum mit eingezogener Schnur, die durch eine Aussparung in der Ecke herausgeführt wird.

Vorteile

  • Die Unterkante ist beschwert und gerade.
  • Die Montage bleibt einfach.

Nachteile

  • Zusätzliche Kosten, und die Kette bringt Gewicht.
  • Der Tunnel ist sichtbar. Am besten verdeckt man ihn mit dem Podest SIM|WEDGE Puzzle.
  • Die Spannung an der Unterkante ist trotzdem nicht so gleichmäßig wie beim System SIM.
  • Die Leinwand springt, und Bälle können hinter die Leinwand gelangen.

3. System ROD: Glasfaserstäbe

Die Seiten der Leinwand werden nach hinten umgeschlagen und zu einem Tunnel vernäht. Darin steckt ein Glasfaserstab mit 6–8 mm Durchmesser. Alle 50–60 cm gibt es halbmondförmige Aussparungen, durch die ein Bungee-Seil den Stab umfasst und zum Rahmenprofil oder zu einem Winkelprofil an der Wand läuft (V-Befestigung). Die Stäbe arbeiten wie Blattfedern: Sie verteilen die Spannung über die gesamte Höhe der Seite und dämpfen den Einschlag. Oben wird mit Ösen oder einem verlängerten Ösenstreifen befestigt, unten mit Tunnelsaum oder durch Umschlagen um das Rahmenprofil. Mehr dazu: Leinwandsystem ROD SYSTEM.

Seitlicher Tunnel einer ROD-Leinwand mit halbmondförmiger Aussparung und Glasfaserstab
Seitlicher Tunnel mit halbmondförmiger Aussparung und Glasfaserstab.

Vorteile

  • Sehr gerade Seiten, ohne Wellen und „Zähne“ an den Ösen.
  • Zusätzliche Dämpfung, die eine kleine Leinwand allein nicht bietet. ROD empfehlen wir für Leinwände schmaler als 4 m.
  • Funktioniert am BFS-Gestell und an der Wand (gelochte L-Winkel).
  • Schnelle Montage der Seiten. Ideal für professionelle Golfstudios und Indoor-Center, in denen die Zeit für einen Leinwandwechsel zählt.

Nachteile

  • Teurer als der Standard, und der Zuschnitt ist auf jeder Seite 5–7 cm breiter.
V-Befestigung: Bungee-Seil umfasst den ROD-Stab und läuft zu einem gelochten Winkelprofil
V-Befestigung: Das Seil umfasst den Stab und läuft zum gelochten Winkelprofil.

4. System SIM: um das untere Profil geschlagen (BFS Hybrid / Full)

Das ist unsere eigene Technologie für komplette Simulator-Installationen. Oberes und unteres Profil des BFS-Gestells liegen in einer Ebene. Die Leinwand wird wenige Zentimeter über dem Boden um das untere Profil geschlagen und ihre Kante mit Ösen und Gummiseil am hinteren Profil befestigt. Vor der Leinwand steht das Podest SIM|WEDGE Puzzle, dessen Kunstrasen den Spalt abdeckt. Mehr dazu: Golfgestell BFS HYBRID.

Podest SIM|WEDGE Puzzle am unteren Profil des BFS-Gestells
SIM|WEDGE Puzzle am unteren Profil des BFS-Gestells.

Vorteile

  • Die gleichmäßigste Spannung auf der gesamten Fläche, ohne Wellen.
  • Bälle gelangen weder hinter noch unter die Leinwand.
  • Die sauberste Optik: Weder Kanten noch Befestigungen sind sichtbar.

Nachteile

  • Erfordert ein BFS-Gestell Hybrid oder Full (bei BFS Simple wählen Sie die Systeme 1–3).
  • Die Höhe des fertigen Bodens muss vor der Montage feststehen, und das SIM|WEDGE Puzzle ist praktisch Pflicht.
  • Eine Projektlösung, die in der Regel von unserem Team montiert wird.

Zum Schluss: DISP, die Dispersionsschicht

DISP ersetzt keines der oben genannten Systeme, sondern ergänzt sie. Es ist eine zusätzliche Lage aus einem speziellen weißen Netz, die hinter der Leinwand an ihrer Rückseite hängt. Mehr dazu: Dispersionsschicht.

Golfball auf dem weißen DISP-Dispersionsnetz, Nahaufnahme
Das weiße DISP-Dispersionsnetz.

So wird sie befestigt

  • Oben: mit Ösen am oberen Profil oder mit Klettband an der oberen Rückkante der Leinwand. Die Wahl hängt vom System ab, von der verfügbaren Höhe und davon, ob die Schicht unabhängig sein soll (sie bleibt hängen, wenn die Leinwand abgenommen wird) oder Teil der Leinwand, z. B. wenn ein Kunde ein bereits vorhandenes System nachbaut.
  • Unten: Beim System SIM wird das Netz um das untere Profil geschlagen und am hinteren Profil befestigt, etwa 30–40 cm hinter der Leinwand. Bei den anderen Systemen endet es in einem Tunnelsaum knapp über dem Boden bzw. dem Profil. In den Tunnel kommt ein Polyesterseil, ein Gummiseil oder, seltener, ein Drahtseil, das seitlich abgespannt wird, damit die Unterkante nicht springt.

Wozu das Ganze?

Beim Einschlag beult sich die Leinwand punktuell bis zu 30 cm in Richtung Wand aus. Die Dispersionsschicht nimmt einen Teil dieser Energie auf.

Vorteile

  • Weniger Platz hinter der Leinwand. Ohne DISP sollte die Leinwand etwa 35–40 cm vor der Wand hängen. Mit Dispersionsschicht reichen 25–30 cm, und der Ball berührt die Wand trotzdem nicht.
  • Längere Lebensdauer der Leinwand. Der Ball dringt weniger tief in die Leinwand ein, also arbeitet eine kleinere Stofffläche. Das zählt vor allem bei Wedges und kurzen Eisen (Eisen 9, Eisen 8, PW, SW). Ein Ball mit viel Spin „hängt“ für einen Sekundenbruchteil in der Leinwand, und seine Rotation scheuert den Stoff an dieser Stelle ab.
  • Der Ball stirbt schneller. Er verliert schneller an Energie und fällt näher an der Leinwand herunter.

Nachteile

  • Zusätzliche Kosten und eine weitere Lage, die montiert werden muss.
  • Erfordert einen Befestigungspunkt hinten (ein hinteres Profil) oder einen unteren Tunnelsaum mit Seil.

Welches System passt? Kurz zusammengefasst

SituationEmpfohlenes System
Leinwand für zu Hause, Selbstmontage, vernünftiges Budget1. STANDARD
Wie oben, aber mit gerader, beschwerter Unterkante2. STANDARD + Tunnelsaum
Leinwand schmaler als 4 m, BFS-Gestell oder Wand3. ROD
Komplette Installation auf BFS Hybrid / Full4. SIM
Wenig Platz hinter der Leinwand oder intensive Nutzung (Club, Studio)Beliebiges System + DISP
Golfer schlägt im Simulator mit SIM|GOLF Impact-Leinwand ab
Spannungstest: Nach einem Drive sollte der Ball spätestens direkt vor dem Spieler landen.

Unabhängig vom System entscheidet die Spannung über das Ergebnis. Ein einfacher Test: Schlagen Sie mit dem Driver oder einem Eisen (nicht mit dem Wedge). Der Ball sollte in der Leinwand „sterben“ und spätestens direkt vor Ihren Füßen landen. Springt er weit hinter Sie zurück, ist die Leinwand zu straff gespannt. Schritt für Schritt erklären wir das in einem eigenen Ratgeber: So spannen Sie eine Golfsimulator-Leinwand richtig.

Sie sind unsicher, welches System das richtige ist? Schreiben Sie uns: sim@simgolf.pl, Tel. +48 797 989 119, oder bestellen Sie den PRELIMINARY STEP – Simulatorplanung und Angebot.

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